10.10.19
Tickets Amazigh Traditionals feat. Momo Djender,  in Berlin
Arab Song Jam goes Maghreb

Tickets für Amazigh Traditionals feat. Momo Djender 10.10.19 in Berlin, Werkstatt der Kulturen

Donnerstag 10.10.19
Einlass: 19:30, Beginn: 20:00
Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Tickets zu Amazigh Traditionals feat. Momo Djender Berlin


Informationen

ARAB SONG JAM goes Maghreb

Amazigh Traditionals feat. Momo Djender

Wir zelebrieren die Vielfalt der Amazigh Musik in Nordafrika. Amazigh ("der freie Mensch") ist die Sebstbezeichnung einer Gesellschaft Nordafrikas. Musikalisch gesehen umfasst Amazigh Musik unterschiedliche Stile, je nach geographischem und hostorischen Fokus: "Atlas Music", "Soussi Music" in Agadir (Süd-Marokko) sowie "Kabil Music" sind zwar rhythmisch, melodisch und manchmal thematisch sehr unterscheidlich, dennoch gehören alle drei Musikstile zur selben großen Amazigh-Familie.

Mit dieser Edition will ARAB SONG JAM die uralte Musik dem Berliner Publikum als wichtigem Bestandteil der nordafrikanischen Musik vorstellen. Momo Djender, der aus der Kabylie (Algerien) stammt, wird ein spezielles Amazigh-Programm, zusammen mit Musiker_innen und den Masterclass-Teilnehmer_innen, präsentieren.

Besetzung:

  • Momo Djender: Gitarre, Vocals
  • Valentina Bellanova: Flöte
  • Richard Müller: E-Bass
  • Alaa Zouiten: Oud 

Momo Djender

Der amazighisch-algerische Super-Star ist Sänger, Interpret, Komponist, Moderator und Drehbuchautor. Sein Stil bewegt sich seit Jahrzehnten klar im Bereich Global Music: in amazighischer, algerischer, deutscher, französischer und englischer Sprache singt er Fusionen nordafrikanischer Stile, die er immer wieder mit euroäischen und US-amerikanischen Genre gekonnt verbindet.

Unvergessen ist sein Debüt-Album "36 Basta Ali", für das er den „Silbernen Album-Preis“ für mehr als 60.000 verkaufte Exemplare erhielt, und das über mehrere Wochen lang in den algerischen Top 10 lag. Mit der Single „Smaati Lennass“ wird er buchstäblich über Nacht ein Star. Der Song – übrigens eine Reprise von George Michaels „Last Christmas“ – hält sich auch wochenlang in den algerischen Charts.    

In den 1990er Jahren ist Djender durch den Krieg in Algerien gezwungen, nach Marokko zu migrieren. Dort setzt er sich intensiv mit dem kulturellen Erbe der Chaabi-Musik auseinander. Später wird er mit seinem Album „Rayha Ouïne“ als derjenige Musiker gefeiert, der als einer der ersten Algeriens die traditionelle Chaabi-Musik modernisiert hat. Er prägte damit eine neue Bezeichnung für einen neuen Musikstil: „Bled Music“, von Bled (Heimat, Land), in Anlehnung an den Begriff „Country Music“.

Seit 1994 lebt und arbeitet Momo Djender in Berlin. Hier produzierte er zunächst mit Jocelyn B. Smith, Hussein Kili, Eda Zari, Rachid Bahri und Ramesh B. Weeratunga, komponierte Theatermusik (Jerusalem Syndrom) und Filmmusik, begleitete den international efolgreichen Künstler Sting auf Welt-Tourneeromo-Tour für das Album Sacred Love. Zuletzt gründete der Perkussionistin Rhani Krija (Perkussion) das Duo „DUOrient“, mit dem er Musik aus dem gemeinsamen nordafrikanischen Repertoire in erneuterter Form interpretiert.

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